Gestern Heute Morgen Close Getting Up

getting-up
gestern heute morgen

getting-up, Urban Art

Gerrit Peters, Mirko Reisser, Heiko Zahlmann

Im Januar und Februar 2020 war die Einzelausstellung von getting-up im Hauptgebäude zu sehen. Gerrit Peters, Mirko Reisser und Heiko Zahlmann machen Urban-Art, gemeinsam haben sie das große Werk im Foyer von TWR 6 geschaffen. Die drei machen seit den späten 80er Jahren Graffiti und haben sich in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt. Gucken Sie sich die Bilder und Skulpturen im Foyer und im 1. und 2. Obergeschoss an: es gibt sehr feine Sprühtechnik, rohen Beton und richtig tolle Farben zu sehen.

Peters zeigt Arbeiten mit grafischen und freien Formen; seine Linien, Transparenzen und der satte Farbauftrag erzeugen Räumlichkeit und Bewegung. Seine Arbeiten sind mit Pinsel und Rolle frei Hand und mittels taping (also dem Abkleben von Flächen) entstanden.

Reisser arbeitet mit der Sprühdose, der Ursprung seiner Arbeiten ist relativ deutlich: die üblicherweise verwendeten Buchstaben werden bei ihm zu Formen und Räumen, die den Betrachter leicht verwirren. Und es ist spannend, die gesprayten Übergänge endlich mal in Ruhe und aus der Nähe ansehen zu können.

Zahlmann zeigt Bilder und Skulpturen: er zwingt den Raum mit dicker Farbe auf’s Papier, also in die Zweidimensionalität, und er hat Graffiti in den Raum geholt. Gucken Sie sich mal die Skulpturen an: ursprünglich sprayte Zahlmann Farbe auf Betonwände. Nun hat er den Beton in die Form eines tags (Markierung) gebracht.

0Getting Up 3 Arbeiten

Vernissage gestern heute morgen

Eröffnungsrede von Dr. Melanie Leonhard

Am 15. November 2019 fand die erste Vernissage unter der neuen Kuratorin Dorothea Ladek statt. Als übergeordnetes Thema für die Ausstellung wählte sie den Titel Kunst verbindet ... gestern heute morgen.

Die Eröffnungsrede hielt Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard. Sie hatte sich intensiv mit der Wirkung von Kunst über die Menschheitsgeschichte beschäftigt. 

"Damit soll zum einen das gewürdigt werden, was in knapp zwanzig Jahren von Renate Selinger-Barber als Kuratorin aufgebaut wurde. Außerdem lässt sich bei jedem Werk und bei den verwendeten Techniken immer der Bezug zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herstellen. Und in Zukunft sollen unsere Ausstellungen noch viel mehr zur Kommunikation im hit-Technopark anregen.", sagt Ladek.

Neben dem gut acht Meter hohen Urban-Art Motiv "gestern heute morgen" von getting-up war die Skulptur "inside out" des Bildhauers Hauke Jessen im Foyer des hit-Technopark Hauptgebäudes zu sehen. Weiter war er mit den Werken "4.0 und 1.0", "push the button" und "Picknick mit Mama" vertreten. Sein Werk "liberté d'expression" entstand nach den Anschlägen auf das Magazin Charlie Hebdo.

Die Malerin Lillemor Mahlstaedt zeigt auf "ohne Worte" einen Jungen und einen Hund im Grünen. Auch auf ihren Bildern "Feuerjungs", "Erster" und "Wächter" sind selbstvergessene Kinder dargestellt, die sich in unscharfen Umfeldern bewegen und es mit Leichtigkeit schaffen, die Fantasie der Betrachter in Gang zu setzen.

Philip Angermaier zeigte fünf Drucke aus der Serie "Scratching the deck" und das imposante "flight of ikarus". Bestehend aus neun Drucken, blau auf schwarzem Papier, fensterartig angeordnet, zeigt er uns einen Blick in den Himmel und die Spuren, die Ikarus Flug hinterließ.

Jo Jankowski stellte seine schwarz-weißen Fotos in Serien aus. Sowohl auf "der gute Gott", "Suckling Years" oder "Bite me" fängt er Menschen aus nächster Nähe, in privaten Situationen ein, und holt den Betrachter einfach dazu.

Vernissage, Fotos: Stefan Groenveld

Christoph Birkel
Dr. Melanie Leonhard
 
Christoph Birkel 2
Dr. Melanie Leonhard2
 
Künstler Und Team
White
 
Flight Of Ikarus Philip Angermaier
Philip Angermaier (Rechts)
 
Lillemor Mahlstaedt
Impression1
 
Jo Jankowski
Impression3
 
Push The Butto Hauke Jessen
Besucher Im 2.OG
 
Getting Up Gestern Heute Morgen
Heiko Zahlmann Und Team Hit Technopark
 
Super Service
Kuratorin Dorothea Ladek Im Gespräch
 
DJ Paul Grziwok
Besucher Im 2.OG 2
 
Bier
Rollmops
 
Impression2
Catering

Kunst verbindet ... Sammlung hit-Technopark

Eine Dokumentation als großer Bildband, kuratiert von Renate Selinger-Barber

Ausstellungen gibt es im hit-Technopark seit ca. 20 Jahren. Sie sind fester Bestandteil der Unternehmenskultur und wurden bis 2019 von Renate Selinger-Barber begleitet. Seit 2007 wird von jedem Künstler, der im hit-Technopark ausstellt, ein Werk erworben.

In einem schönen Buch sind nun die Werke der Sammlung angemessen dokumentiert: auf gut 150 Seiten, mit Leineneinband und ausführlichen Texten von Renate Selinger-Barber. Coffee-table-Format und konsequent reduziertes Layout bieten den Werken den Raum, der ihnen zusteht. Jedem Werk steht ein persönlicher Gedanke des Künstlers zur Seite.

 

„Kunst verbindet ... Sammlung hit-Technopark“

Ca. 31 x 31 cm, 152 Seiten

limitierte Auflage, zum Preis von € 49,90 am Empfang im Tempowerkring 6, 21079 Hamburg

oder hier online zu bestellen.

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